Matratzenvergleich: So findest Du die passende Matratze

Der Matratzenkauf will gut überlegt sein. Schliesslich musst Du eine Weile auf ihr schlafen, bevor Du Dir wirklich ein Urteil bilden kannst! Deshalb lohnt es sich, verschiedene Matratzen und ihre Eigenschaften in Ruhe genau anzuschauen und zu vergleichen. Es gibt viele Matratzentypen, und jeder unterscheidet sich, oft mit ganz eigenen Eigenschaften. Wer die Grundeigenschaften von Matratzen kennt, kann sie sinnvoll vergleichen.

Matratzentypen im Überblick: So wählst Du die passende Matratze

Bei der Vielzahl an Technologien und Modellen kann die Wahl einer Matratze schnell kompliziert werden. Memory-Schaum-, Taschenfederkern-, Latex- oder Schaumstoffmatratzen: Jede Technologie hat andere Eigenschaften bei Halt, Komfort, Bewegungsentkopplung oder Haltbarkeit.

Was sind also die wichtigsten Matratzentypen, und wie vergleichst Du sie? Hier erfährst Du, auf welche Kriterien es ankommt, um das Modell zu finden, das am besten zu Deinen Bedürfnissen und Schlafgewohnheiten passt.

Welche Matratzentypen gibt es?

Die verwendete Technologie gehört zu den ersten Punkten, auf die Du bei der Wahl einer Matratze achten solltest. Zu den wichtigsten Matratzentypen gehören:

  • Schaumstoffmatratzen
  • Memory-Schaum-Matratzen
  • Taschenfederkernmatratzen
  • Latexmatratzen
  • Hybridmatratzen, die mehrere Technologien kombinieren

Jeder Matratzentyp hat seine eigenen Eigenschaften. Die Technologie allein reicht aber nicht aus, um zu beurteilen, ob ein Modell zu Dir passt. Körpertyp, Schlafposition, Festigkeitspräferenz und der gewünschte Halt spielen ebenfalls eine Rolle.


1. Schaumstoffmatratzen: einfach und vielseitig

Unter Schaumstoffmatratzen fallen verschiedene Technologien, und je nach Zusammensetzung fühlen sie sich ganz unterschiedlich an.

Raumgewicht, Dicke und Aufbau der einzelnen Schichten beeinflussen Halt und Komfort der Matratze besonders stark. Zwei Schaumstoffmatratzen können sich daher sehr unterschiedlich anfühlen, auch wenn sie zur gleichen Kategorie gehören.

Am besten vergleichst Du deshalb die konkreten Eigenschaften jedes Modells, statt nur nach der Technologie zu entscheiden.


2. Memory-Schaum-Matratzen: ein umschliessendes Gefühl

Memory-Schaum, auch viskoelastischer Schaum genannt, reagiert auf Druck und Wärme des Körpers. Er schmiegt sich nach und nach an Deine Körperform an und kann ein umschliessendes Gefühl vermitteln.

Diese Technologie kann ausserdem dazu beitragen, die Übertragung bestimmter Bewegungen von einer Bettseite auf die andere zu begrenzen. Für Paare kann das interessant sein.

Wie sich die Matratze anfühlt, hängt aber vom Gesamtaufbau ab: Schichtdicke, Raumgewicht des Schaums, Stützstruktur und weitere Materialien. Ein höheres Raumgewicht bedeutet deshalb nicht automatisch eine festere Matratze oder eine, die zu jedem Schlafenden passt.


3. Taschenfederkernmatratzen: Halt und Bewegungsentkopplung

Bei einer Taschenfederkernmatratze ist jede Feder einzeln eingenäht. Dadurch können die Federn örtlich begrenzt auf Bewegung und Druck reagieren.

Diese Bauweise kann die Bewegungsentkopplung fördern und dynamischen Halt bieten. Ausserdem kann die Luft durch den Matratzenaufbau zirkulieren.

Die Anzahl der Federn ist aber nicht das Einzige, worauf es ankommt. Auch ihre Anordnung, ihre Bauweise und die Schichten über den Federn tragen zum Gesamtkomfort bei.
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4. Latexmatratzen: Elastizität und Halt

Latexmatratzen zeichnen sich in der Regel durch gute Elastizität und eine relativ dynamische Reaktion auf Körperbewegungen aus.

Je nach Modell kann der Latex natürlich, synthetisch oder eine Mischung aus beidem sein. Zusammensetzung und Aufbau der Matratze können das Liegegefühl daher deutlich beeinflussen.

Wie bei den anderen Technologien solltest Du die Matratze als Ganzes beurteilen und Dich nicht allein auf das Hauptmaterial in der Produktbeschreibung verlassen.
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5. Hybridmatratzen: mehrere Technologien in einer Matratze

Eine Hybridmatratze kombiniert in der Regel mehrere Technologien, zum Beispiel Taschenfedern mit verschiedenen Schaumstoffschichten.

Ziel ist es, die Eigenschaften mehrerer Materialien in einem Aufbau zu vereinen. Ein Modell kann zum Beispiel den Halt von Federn mit dem Liegegefühl von Schaumstoff verbinden.

Der Begriff «Hybrid» umfasst allerdings sehr unterschiedliche Bauweisen. Schau Dir deshalb Zusammensetzung und Leistung eines Modells genau an, statt die Bezeichnung selbst als Qualitätsgarantie zu nehmen.

Schau dir die Rangliste an

Woran erkennst Du, welcher Matratzentyp zu Dir passt?

Es gibt nicht den einen besten Matratzentyp für alle. Das richtige Modell hängt von Deinen Bedürfnissen und Vorlieben ab.

Beim Vergleich mehrerer Matratzen kannst Du diese Kriterien berücksichtigen:

  • Halt und Ergonomie
  • empfundener Komfort
  • Bewegungsentkopplung
  • Haltbarkeit
  • Gestaltung des Bezugs
  • Temperaturregulierung
  • die Konditionen der jeweiligen Marke, insbesondere zu Probezeit und Garantie

So kannst Du über Werbeversprechen hinausblicken und die Eigenschaften der einzelnen Modelle konkret vergleichen.

Warum lohnt sich ein Blick auf Matratzentests?

Bei der grossen Auswahl kann ein Matratzenvergleich ein guter Ausgangspunkt sein, um die Unterschiede zwischen mehreren Produkten zu erkennen.

Die Rankings von Top 5 beruhen auf standardisierten Kriterien. Bei Matratzen stützt sich die Bewertung auf vier gewichtete Kategorien: Produktangebot, Produkteigenschaften, Auszeichnungen/Zertifikate und Nutzererfahrung.

Diese Methodik erlaubt es, Modelle nach einem gemeinsamen Raster zu vergleichen, statt sich allein auf die Merkmale zu verlassen, die jede Marke selbst hervorhebt.

Matratze im Geschäft oder online kaufen?

Ob Du im Geschäft kaufst oder online bestellst, hängt vor allem von Deinen Vorlieben und dem Angebot der jeweiligen Marke ab.

Im Geschäft kannst Du Dich einige Minuten auf verschiedene Modelle legen und einen ersten Eindruck vom Komfort gewinnen. So kurz sagt das aber nicht immer etwas darüber aus, wie sich die Matratze im Alltag bewährt.

Manche online verkauften Marken bieten Probeschlafen zu Hause an. Die Bedingungen unterscheiden sich von Marke zu Marke: Dauer der Probezeit, Rückgabeprozess, Garantie und weitere Konditionen solltest Du direkt beim jeweiligen Anbieter prüfen.

In unseren Rankings lassen sich diese Konditionen, wo relevant, markenübergreifend vergleichen. Es sind jedoch keine Konditionen von Top 5, denn Top 5 verkauft die vorgestellten Matratzen nicht selbst.

Matratzen vergleichen, bevor Du Dich entscheidest

Der Matratzentyp ist ein guter Ausgangspunkt, reicht aber nicht aus, um zu bestimmen, welches Modell am besten zu Dir passt. Zwei Matratzen mit ähnlicher Technologie können bei Halt, Komfort und Haltbarkeit sehr unterschiedlich sein.

Vor Deiner Entscheidung kann es deshalb hilfreich sein, Modelle anhand mehrerer gemeinsamer Kriterien zu vergleichen und ihre Ergebnisse in verschiedenen Tests zu prüfen.

Matratzenvergleich entdecken

Auf den Rankings von Top 5 vergleichst Du Eigenschaften und Ergebnisse der Matratzen, die nach der Methodik der Website bewertet wurden.